13.03. – One spirit

Nachdem wir den heutigen Tag ein bisschen ausgeschlafener starten konnten (gestern mussten wir für die Safari um 4h morgens aufstehen), machten wir uns auf den Weg zu unserer letzten Unterkunft an der Grenze zu Swaziland. Nach einer guten Stunde Busfahrt hielten wir bei einem netten Café an, in dem wir erstmal ausgiebig frühstückten. Natürlich konnten unsere Lesedis auch hier das Singen nicht lassen und schafften es einmal mehr, damit den Gästen und Kellnern ein Lächeln in die Gesichter zu zaubern (auch wenn die Gesangseinlage mit Rücksicht auf andere Gäste leider vorzeitig abgebrochen werden musste).

Mit gestärkten Mägen führte uns der Reisebus danach zu unserem zweiten Stopp: einem botanischen Garten. Umgeben von unterschiedlichsten Pflanzen – eine schöner als die andere – ließ sich die Mittagshitze im Schatten auf jeden Fall besser aushalten! Als wir uns alle wieder versammelt hatten, traten wir unsere Weiterfahrt an. Der Weg führte uns bergauf und je höher wir stiegen umso besser war die Aussicht auf die Schönheit der Bergketten, die uns zu Füßen lagen. Schließlich erreichten wir die „Jock of the Bushveld“ Lodge, die sich ein bisschen abgelegen hinter einem großen Anwesen aus weiten Wiesen versteckte. Kaum waren die Zimmer verteilt, erkundeten wir erstmal das Grundstück – insbesondere um den Pool zu finden 😊 – bis Thomas uns für eine kurze Besprechung der nächsten Tage zusammentrommelte.

Der Nachmittag gestaltete sich dann verschieden. Einige vervollständigten Liedaufschriften oder -übersetzungen, andere arbeiteten an Wörterbüchern weiter oder erfrischten sich im Pool. Nach dem Abendessen ging es mit Proben für das morgige Konzert weiter, das leider auch unser letzter gemeinsamer Auftritt mit den Lesedis auf dieser Tour sein wird. Wir wiederholten alle Stücke, die in unserer momentanen Besetzung spielbar sind, und frischten ein paar afrikanische Lieder auf. Thabang beendete die Probe mit einer kleinen Ansprache, in der er betonte, dass wir in unserem letzten Konzert nochmal alles geben können und dem Publikum zeigen, dass wir eine Gemeinschaft sind: „Umoya munye“ (Zulu) – „One spirit“!

Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ


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